Kann mir jemand sagen, wie Columbo zu den Schneiderinnen kommt,
bei denen der Stoff für den Fallschirm gestohlen wurde?
Wie hat er diese ausfindig gemacht?
Leider stimmt hier vieles nicht :(
Der eigentliche Mord wurde nicht aufgeklärt. Am Ende werden der Discobesitzer und seine Freundin verhaftet. Aber, nicht weil sie den Mord an den Erpresser begangen haben, sondern, weil sie die Leiche des Mafiasohnes und ihrem Discoboden versteckten. Den Mord selber kann Columbo nicht beweisen. Nur mit der hergestellten Verindungen zwischen ihm, dem Erpresser und Mafiasohn hat man zwar evtl. ein Indiz, aber der Mord durch den Discobesitzer bzw. seiner Freundin ist gar nicht bewiesen worden.
Die Szene in der Der Discobesitzer Justin dem Erpresser die Tasche übergibt, in der sich angeblich die 250.000 $ befinden lässt auch zu wünschen übrig. In dem Moment, als der Erpresser die Tasche entgegen nimmt, gibt er sofort die Negative an Justin. Völlig irreal. Ein "guter Erpresser" würde 1. die Negative nicht bei sich haben, wenn es zur Übergabe kommt, und schon gar nicht direkt Tausch-Tausch aushändigen. Er würde erst das Geld zählen und in Sicherheit bringen wollen.
Die Folge gefällt mir schon sehr gut, nur gibt es da, aus meiner Sicht, etwas, was nicht ganz logisch zu sein scheint.
Auf der falschen Akte mit seiner eigenen Wohnadresse, die Columbo angefertigt hat, um seinen Chef zu überführen, steht nur die Adresse, nicht aber die Apartment-Nummer. Als Columbo´s Chef Halperin in das Haus geht, geht er jedoch schnurstracks zu dem richtigen Apartment im 1. Stock des Hauses und bricht ein, um den Schmuck zu verstecken. Woher wusste er, welches der zahlreichen Apartments im Haus das "richtige" ist?
Als Columbo vor dem Haus des Ehemanns des ersten Opfers hält, parkt er seine Karre direkt vor einer Kreuzung, direkt hinter dem abgesenkten Bordstein. Als er zurückommt, aber sein Wagen dann aber nicht anspringt, steht das Auto wo ganz anders, vor einem abgesenkten Bordstein keine Spur mehr.
Als Columbo den Einbrecher Mr Jessup in der Kneipe aufsucht, sagte dieser im Laufe des Gespräches, dass er Angst vor Siamkatzen hat. Was hat das auf einmal um Gespräch zu suchen? Keine der beiden Frauen die ermordet wurden, hat eine Katze. Weder davor noch nach dieser Aussage kommt jemals eine Katze ins Spiel. Das verstehe ich ganz und gar nicht.
@Jan Um den Fallschirm aus dem Navigationskoffer zu holen, ihn anzuziehen und damit abzuspringen, braucht man einige Zeit. Wären die Frauen bei Bewusstsein gewesen, hätten sie Tommy mit aller Gewalt davon abgehalten. Sie hätten ihm mit vier hysterischen Händen an den Fallschirm gepackt, und er hätte große Mühe gehabt, seine Vorbereitungen in Ruhe zu treffen, ohne dass ihm in der Zeit das Flugzeug außer Kontrolle gerät und er selber mit abstürzt.
Ich habe diese Episode schon oft gesehen. Aber eines verstehe ich nicht, bzw. es macht für mich keinen Sinn.
Warum versetzt Tommy Brown (Johnny Cash) den Kaffee mit Schlaftabletten???
Wenn er vorhatte, seine Frau und das Mädchen umzubringen, hätte er mit dem Fallschirm abspringen und dass Flugzeug ausser Kontrolle geraten lassen können, während die beiden Frauen bei Bewusstsein waren. Es ist nicht anzunehmen, dass diese das Flugzeug das dem Absprung hätten fliegen können.
Das mit den Schlaftabletten ist eigentlich überflüssig.
Nach dem Motto "Saving the best for last" krönte der Sender NBC vor 40 Jahren seine überaus erfolgreiche Kultserie nochmal mit einem umwerfenden Top-10-Fall, den man wegen der Poesie unbedingt auf Englisch hören sollte. Die Limericks sind im Original wirklich zum Totlachen, und das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Columbo und der vermeintlichen Friedenstaube glänzt durch viele subtile Andeutungen. Clive Revill spricht mit irischem Akzent und gaukelt Columbo bis zuletzt einen guten Kumpel vor, merkt jedoch, dass dieser ihm immer näher auf die Pelle rückt. Die beklemmende Stille in der Schlüsselszene vor Columbos Geistesblitz (die in der Synchro durch aufdringliches irisches Gedudel zerstört wird) erzeugt eine seltene psychologische Dramatik. Howard Berk, der schon "Des Teufels Corporal" geschrieben hatte, stellt erneut sein Verständnis für das was Columbo zum Mythos macht unter Beweis. Und der Schlusssatz "So weit und nicht weiter!" stand elf Jahre lang symbolisch für Columbos allerletzte Worte, bevor es dann 1989 gottlob doch weiter ging.