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Episoden Kommentare

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Wenn der Schein trügt  
22.02.2008 17:23:26
 
Eigentlich eine der besten Episoden überhaupt.
Hier einige Anmerkungen.

Das klassische Nitpicking zu Anfang:
Als Columbo sich im Zauberladen die Guillotine erklären lässt, ist diese zur Beginn der Demonstration geschlossen. In der nächsten Einstellung, als der Verkäufer die Test-Möhre in das Gerät steckt, ist dieses - wie durch Zauberhand bewegt - auf einmal geöffnet, ohne handwerkliches Zutun! Magic!!!

Eigentlich wollte ich noch schreiben, dass es völliger Quatsch ist, dass aus dem Führerschein des Opfers dessen Gewicht hervorgehen soll. Wilson: "Jesse T. Jermone. Geboren am 3. August 1923. Größe: 1,75 Meter, Gewicht 174 Pfund". Was?! Sowas steht im Führerschein? Ein Nachprüfen im Internet ergab jedoch, dass es tatsächlich US-Bundesstaaten gibt, in deren Führerscheinen das Gewicht des Fahrers / der Fahrerein notiert ist. Als ich meinen Führerschein gemacht habe, war ich noch um 20 Kilo leichter.... Leider lebe ich nicht in den USA. Seufz!

Bleibt mir also noch, etwas Bemerkenswertes über die Musik dieser Folge festzuhalten: Der Komponist Bernardo Segàll hat offensichtlich einen Narren an der Titelmusik zum Film "Charade" (1963) gefressen, die übrigens von Henry Mancini stammt, dem Komponist der Columbo-Mystery-Theme-Eingangsmusik (die leider in Deutschland im Fernsehen und auf den DVD-Veröffentlichungen immer weggelassen wird, die ist so etwas wie der einheitliche Tatort-Vorspann). Nicht nur, dass der Sänger und Freund der Tochter des Mörders das Titellied selbst in der Folge zweimal zum Besten gibt, der gesamte Soundtrack besteht im Grunde genommen aus einer einzigen Ansammlung von Variationen über dieses Thema, die stilistisch vom Neo-Barock bis zur Crime-Scene-Music reichen. Der besondere Clou: In der deutschen Synchro-Fassung summt Columbo bei seinem ersten Auftritt in seinem neuen Regenmantel dieses Thema, als er um die Ecke kommt. Im Original tut er das nicht! Immerhin ein Beweis für die Aufmerksamkeit, die die deutschen Bearbeiter dieser Serie entgegen gebracht haben...

Traumschiff des Todes  
Gast: siler
20.02.2008 12:13:07
 
an den schuehen bleibt die feder...

Geld, Macht und Muskeln  
19.02.2008 14:11:21
 
Das Alibi von Milo ist sehr schwach. Eine Anfrage bei der Telefongesellschaft hätte ergeben, dass der Anruf nicht von Genes Telefon kam, das hat in anderen Episoden schließlich auch funktioniert. Auch der Todeszeitpunkt steht im Konflikt zum angeblichen Anruf, mit dem sich Milo sein Alibi verschaffen will.
Milo hat sich beim Kampf mit Gene am Kaffee verbrannt, und zumindest an den Türen im Fitnessstudio Fingerabdrücke hinterlassen. Die Unterlagen von Lacey belegen, dass Gene Nachforschungen angestellt hat und Milo somit ein Motiv gehabt hätte ihn umzubringen. Nachdem man so eine große Indizienspur gelegt hat, werden in der finalen Szene die Schnürsenkel ausgepackt...
Also da gibt es wesentlich bessere Columbos.

Schritte aus dem Schatten  
13.02.2008 18:55:41
 
Diese Folge gehört schon lange zu meinen Favoriten, vor allem wegen der Filmmusik. Der Regisseur der Episode, Norman Lloyd ist für mich als Hitchcock- Fan ein alter Bekannter, er hat in 'Saboteurs' und 'Spellbound' als Schauspieler mitgewirkt und später Hitchs Fernsehserie produziert.
Norman Lloyd stand zuletzt 2005 vor der Kamera (er ist Jahrgang 1914).

Tödliche Trennung  
Gast:
09.02.2008 19:32:26
 
Ich habe mir Gestern die columbo omellete gemacht.

Lösegeld für einen Toten  
30.01.2008 21:46:20
 
Bemerkenswert sind auch die Flughafendurchsagen am Ende des Films. Sind sie jemanden aufgefallen? Erst englisch, dann deutsch, dann dänisch und am Schluss sogar auf schwedisch. In der englischen Version sind diese Durchsagen nicht zu hören.

Die lustigste Szene ebenfalls am Schluss: die Bedienung verlangt das Geld für den Sherry und das Kräuterbier. Wie immer hat er kein Kleingeld dabei und lässt anschreiben - obwohl vor ihm ein Koffer voller Geld steht und er die ganze Zeit mit einem Bündel Geld wedelt.

Momentaufnahme für die Ewigkeit  
Gast: Tilli
15.01.2008 02:46:32
 
Diese Folge hat einen sehr guten Einstieg und auch ein gutes Ende. Die Überführung von Columbo ist gut durchdacht und trickreich, wenn auch vielleicht als einziger Beweis etwas mager (schließlich könnte er ja auch nur durch Zufall diese Kamera "exemplarisch" gewählt haben). Das Motiv für den Mord ist nicht ganz klar, die Idee und die Tatdurchführung jedoch wirklich gut. Zwischen Anfang und Ende fehlt aber das große Katz und Maus Spiel. Man sieht den Täter viel zu wenig, doch gerade dies hätte dem Film gut getan. Wie verhält er sich danach? Wie merkt man den Stress und wie verhält er sich bei Columbos Nervereien? Auch die Ermittlungen von Columbo sind eher zusammen gesetzt und etwas in die Länge gezogen. Dafür gibt es aber drei sehr lustige Szenen. Ohne den sehr guten Anfang, die gute Überführung und die witzigen Szenen wäre es eine schwache Folge. Insgesamt 3/5 Punkte.

Mord unter sechs Augen  
Gast: daniel m.
14.01.2008 00:19:18
 
Ein gute Folge. Hier und da etwas zu lang, doch immer amüsant. Die Aufklärung war ganz klar zu dünn.
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