Die schauspielerische Leistung ist hier wirklich klasse, was man allerdings von Regie/Schnitt nicht behaupten kann. Es gibt total viele Schnittfehler und nervig ist auch, dass die Filmmusik beim Schnitt verstummt. Ansonsten wäre der Plot eher was für die damaligen 70-Minüter. Der Mörder wäre heutzutage wegen DNA-Proben an der Zigarette sofort überführt worden. Generell war er nicht wirklich clever. Dafür gab es einige ganz amüsante Szenen. Allerdings ist der Film höchstens Durchschnitt. 3/5 Punkte
Da einer meiner Freunde ein Anwalt ist, fragte ich diesen mal ob dieser Beweis überhaupt bestand hätte. Antwortete er mir ja, da mehrer Zeugen im Raume waren und diese bestätigen können
Der Fall wirkt irgendwie ziemlich unausgegoren; Columbo erzielt nicht wirklich Fortschritte und plötzlich ist der Fall gelöst.
Wahrscheinlich hält Columbo Cahill für einen Ehrenmann, dem man vertrauen kann (und das obwohl er ein Mörder ist) und begnügt sich mit deswegen mit dem Geständnis.In de späteren Folge \"Mord unter Brüdern\" tut er das nicht mehr.
Sicherlich ist die Folge eine Abwechslung von dem typischen Columbo-Strickmuster. Richtig überzeugen kann sie leider nicht, obwohl sie gut beginnt. Wie kann ein geplanter Mordversuch, der gar nicht mehr nötig war, vertuscht werden? Dies hätte als Plot gereicht. Dass dann aber die Tante den Neffen umbringt macht alles etwas zu konfus und lenkt von Columbos Ermittlungen ab. So ist die Videobeweisszene etwas komisch. Man erkennt, dass zum Schluss beim Zoom die Kamera zoomt, nicht das ein nachträglicher Zoom am Band durchgeführt wurde. In der Schlussszene gibt es auch einen kleinen Übersetzungsfehler. „Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach“ sagt zwar auch aus, dass man sich wie auch bei „one in the hand is better than two in the bush“ mit dem zufrieden geben soll mit dem, was man hat, aber: das deutsche Sprichwort unterscheidet qualitativ, das englische quantitativ. Und dann gibt es auch Sinn: er muss ihr erstmal den Mord an ihrem Mann gar nicht nachweisen, da er sie wg. des anderen Mordes überführen kann. Wie dem auch sei, eine mäßige Episode. 2/5 Punkte
Ich finde es ja schon ziemlich merkwürdig, dass der Onkel (das Mordopfer) ein Foto von sich selbst auf dem Schreibtisch stehen hat. Normalerweise hat man da doch Bilder seiner Frau/Lebensgefährtin/Familie stehen. Aber nur ein Bild von sich selbst? Ich weiß ja nicht... ^^
Ein großartiger Fall. Lindsay Crouse ist als \"Black Lady\" einfach nur umwerfend und sie spielt ihre Rolle wirklich hervorragend. Es gibt auch sehr viele lustige Szenen in dieser Folge. Columbo, der von den Therapeuten um Rat gefragt wird und so tolle Antworten gibt wie: \"If I where you, I would do the right thing!\". Dr. Allenby schafft es, Columbo ziemlich lange zum Narren zu halten. Zum Schluß macht sie eben den Fehler, den der Inspektor bei allen Tätern zu provozieren scheint: Sie wird übermütig und denkt, sie ist Columbo überlegen. Tja, genau zu diesem Zeitpunkt schlägt der Inspektor natürlich zu. ;)
Sehr guter Fall, den ich zu den Highlights der 90er-Folgen zählen würde. Natürlich ist die Grundkonstellation eine Hommage an Alfred Hitchcock\'s Film \"Cocktail für eine Leiche\", nur das hier kein Student, sondern der Professor selber zum Opfer wird. Auch sind in der \"Columbo\"-Folge alle homoerotischen Aspekte des ähnlich gelagerten Hitchcock-Films fein säuberlich getilgt worden. Das es letztendlich die Arroganz der Studenten ist, welche Columbo erst aufhorchen lässt, ist quasi vorprogrammiert und dürfte echte, eingefleischte \"Columbo\"-Fans nicht überraschen. Vom Unterhaltungswert eine großartige Folge