Interessante Randnotiz: in der Szene vor der Botschaft, als der Demonstrant Columbo erklärt, man sei nicht gegen den neuen König, sieht man kurz Jeff Goldblum als einen der Demonstranten im Bild.
Einige finden es hier komisch, dass der Matador den Mord zugibt, obwohl nur das Motiv, nicht aber die Tat selbst bewiesen war. Nun, einerseits war durch die Offenbarung seiner Angst für ihn sowieso seine Ehre \"hin\", und andererseits: Stand er nicht noch besser da, wenn er seine Schuld zugab, als wenn er ein Leben als \"Feigling\" UND Mordverdächtiger hätte weiterführen müssen?
Filmfehler: Als am Ende das Beil \"durch\" den Kragen fällt, sieht man, wie Blake die ganze Zeit zuschaut. Die nächste Einstellung jedoch zeigt ihn mit dem Kopf abgewandt und wie er ihn ganz vorsichtig wieder umdreht, um sein Werk zu begutachten...
Zu dem Kommentar von Hoyrica ist noch anzufügen, dass auch beim Klavierspielen des Opfers kurz vor dem Mord überhaupt nicht darauf geachtet wurde, dass Hand und Ton zu einander passen. Während die linke Hand aufwändige Tonfolgen spielt und die rechte nur Akkorde anschlägt, ist es in der Musik genau umgekehrt. Für den regelmäßigen Klavierspieler ein großer FauxPax
Das Klavierstück, das das Mordopfer am Anfang beginnt, ist die Etüde E-Dur von Chopin. In der darauffolgenden Filmmusik wird dann die Fortsetzung der Etüde, welche das Mordopfer nicht mehr spielen konnte, als immer wiederkehrendes Thema verwendet.
Allerdings ist es nachvollziehbar, dass Halperin bewusst auf die Erpressung eingeht, um die Gelegenheit zu nutzen, um Jessup falsche Beweismittel unterzujubeln.
Unlogisch ist, dass sich die Täter am Ende erpressen lassen und auf den Deal eingehen. Denn eigentlich hatte Jessup nicht mehr in der Hand, als das, womit sie sowieso rechnen mussten: Dass der Einbrecher eines Tages geschnappt wird und leugnet, die beiden Morde begangen zu haben. Die Täter hätten einfach behaupten können, dass es nach wie vor keine Beweise für Ihre Schuld gab...