Naja, es ging so. Martin Landau ist sicher nicht mein Lieblingsgegner. Noch störender ist jedoch der schon fast krankhafte Streit mit der Haushälterin und Columbo.
Der Mord selbst ist recht interessant
Die Mordaufklärung geht so.
6/9
Spannende Folge mit guter Synchro (RTL). Clayton kann einem fast leid tun mit seinen krankhaften Alpträumen. Man bekommt einen Eindruck davon, was für 2 Schachenthusiasten der Sport auch im Privatleben bedeutet, nämlich alles.
Dieses riesige Hörgerät bleibt unvergesslich mit der Folge verbunden.
Die Mordaufklärung ist sehr gut.
8/9
Phänomenale Folge, der 20 Minuten mehr sicher gut getan hätten. Nimoys Darstellung des skrupellosen Dr. Mayfield ist oscarreif. In einem Columbo-Fanbuch las ich, dass Dr. Mayfield einer der kaltschnäuzigsten Mörder der Serie sei. Das kann ich nicht abstreiten.
9/9
Ausgezeichnete Folge mit einem hervorragend abstoßenden Robert Culp! Er spielt den Mörder dermaßen unsympathisch, dass er mir gleich wieder sympathisch wurde. Gut geplanter Mord und ebenso gut gemachte Mordauflösung von Columbo.
9/9
Spannender Fall mit guter Synchronisation. Der Mörder ist eher unsympathisch. Der Mord selbst aber gar nicht so dumm, ganz im Gegenteil. Wenn halt Columbo nicht wäre...
Mir hat hier die Auflösung extrem gut gefallen.
7/9
Kann es sein, dass die Folgen auf folgendem Mordfall beruht:
Die Ermordung des 14-jährigen Bobby Franks schockiert die USA. Die mutmaßlichen Mörder werden schnell gefasst. Das Motiv ihrer Tat lässt viele sprachlos zurück. Nathan Leopold und Richard Loeb - zwei hochintelligente Teenager. Warum haben sie getötet? Ihr Anwalt Clarence Darrow bringt zum ersten Mal auch die sozialen Hintergründe der Täter in den Gerichtssaal und versucht die beiden so vor der Todesstrafe zu retten. Zusammen mit einem Expertenteam kämpft er gegen die Todesstrafe. Der Film erzählt die Geschichte eines Mordprozesses, der eine nationale Debatte über Moral, gesellschaftliche Verantwortung und die Todesstrafe in den USA entfacht hat. Der Fall beherrscht im Sommer 1924 die Schlagzeilen - in Chicago, wo der Mord passiert ist, genauso wie in den gesamten Vereinigten Staaten. Der Mordfall ist abschreckend und faszinierend zugleich. Abschreckend, weil die beiden Teenager Nathan Leopold und Richard Loeb aus reiner Lust und Freude am perfekten Verbrechen getötet haben. Faszinierend, weil ihr Anwalt Clarence Darrow das Wesen der Verteidigung revolutioniert. Zum ersten Mal werden auch die sozialen Hintergründe der Täter erforscht und in den Gerichtssaal eingebracht. Es geht nicht länger um die einfache Unterscheidung zwischen guten und bösen Menschen. Es geht um die Sozialisation der Täter, um ihre Erziehung und die gesellschaftlichen Umstände, in denen sie aufgewachsen sind.
Diese Geschichte ist leider dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich hier keine Höchstpunkte vergeben kann. Die schräge 80er Optik inkl. Synthi-Sound sorgt zwar für unfreiwillige Komik, aber ansonsten kann ich dem Fall nicht viel abgewinnen. Ein Versuch, das gewohnte Muster der Serie zu durchbrechen, mehr aber auch nicht.
Nochmals zu der Sache mit dem inszenierten Autounfall: Wesley wollte ja ganz bewusst, dass alle Spuren zu Lydia führen. Demzufolge hat er das mit dem Automatik-Hebel absichtlich gemacht, damit die Sache rauskommt. So konnte er glaubhaft berichten, dass er ja nur helfen wollte. Außerdem passt das auch zu den anderen falschen Spuren: die Streichhölzer, die Reste des Medikaments im Mixer, usw. Eigentlich hat Wesley keinen wesentlichen Fehler gemacht, er wurde einfach nur geschickt ausgetrickst.